KLM-Schweiz Ausflug: Wasserfallen am 22. August 2010
Es ist Samstag, der 22 August und heute geht’s auf die Wasserfallen, einem der beliebtesten Ausflugsziele von Baselland. Draussen scheint bereits die Sonne und laut Wetterbericht soll es dazu noch 30°C warm werden. Der Rucksack ist gepackt und ich freue mich auf einen schönen Ausflug.
Ich hatte das Glück abgeholt zu werden und somit war ich rasch beim Treffpunkt. Stück für Stück trafen sie vor der Talstation ein – die 30 "Langen", davon 7 Kinder + 1 Hund. Nachdem die Tickets verteilt worden waren, ging's mit einer gemütlichen Fahrt mit dem Gondeli auf den Hausberg (920 m ü.M.).
An dieser Stelle nochmals ein Dankeschön an die Personen, welche mitgeholfen haben, die Getränke und Basler Läckerli hoch zu tragen.
Von dort aus war es nur noch ein Katzensprung zu der Grillstelle "Hinteri Egg" (1160 m ü.M.) bzw. der Mittagspause. Vermutlich weil so warmes Wetter angesagt worden war, verweilten die anderen Touristen und Wanderer in der Badi und wir hatten fast den ganzen Platz mit den 3 dazu gehörigen Feuerstellen für uns alleine. Das gesammelte Holz wurde angefacht und bis wir genügend Glut zum Grillieren hatten, konnte man noch die restlichen wenigen Meter bis zum höchsten Punkt von Baselland (1169 m ü.M.) bewältigen. Ein unscheinbarer Felsen mitten im Wald. Selbst für die Basler eine neue Erfahrung.
Für die Mittagspause hatte man genügend Zeit und es ist erstaunlich zu sehen, welchen Appetit (auf Würste, Schnitzel, Spareripps, Gemüse, etc.) manche nach einer so kurzen Wanderung entwickeln können. Naja, vielleicht bin ich ja nur neidisch, weil ich schon beim Zusammenlaufen des Wassers im Munde bzw. nur vom Zusehen die Kilos ansetze. Keine Angst, ich gönn es wirklich jedem. Nach den Schlemmereien blieb noch ein wenig Zeit für ein kleines Schläfchen.
Auch der Abstieg, wieder durch den Wald, funktionierte problemlos. Trotz des schönen Wetters war noch genügend Platz für alle auf der Sonnenterrasse des Restaurants Waldweid (1014 m ü.M). Mittlerweile spürte und fühlte man die Hitze der Sonne. Also gönnte man sich ein Kühles, ein feines Glacé oder einen Hauskaffee.
Der Weg zurück zur Bergstation war dann relativ eben und erforderte keine grosse Anstrengung mehr. Die sparte man sich auf für die Talfahrt mit dem Trottinett. Nachdem alle ihre Zweiräder gefasst hatten, ging es dann mehr oder weniger abenteuerlich auf einem nicht geteerten Forstweg nach unten. Leider war das selber runterfahren erst ab 12 Jahren gestattet. Dementsprechend war für 2 Kinder, (knapp darunter) die Enttäuschung sehr gross und sie mussten mit dem Gondeli runterfahren. Aber wie ich gehört habe, werden sie das auf einer anderen Strecke noch nachholen dürfen.

Jedenfalls sind alle unfallfrei und glücklich wieder unten angekommen. Nach der Verabschiedung ging es dann wieder nach Hause.
Der Tag hat mich irgendwie geschlaucht. Aber es war ein schöner Ausflug, der hoffentlich nicht nur mir sehr viel Spass gemacht hat.

Markus



